Es geht weiter

- wenn auch, wie angekündigt, vorläufig ohne mich und das Reisekind. Die Entscheidung der Republikanischen Partei nicht für den Oppostionskandidaten Pashinyan zu stimmen (obwohl - einen Abweichler gab es wohl) hat das ganze Land in einen Generalstreik gestürzt. Die Stimmung klingt super, den neuen Ankündigungen der Republikaner, am 8. Mai nun aber wirklich den Kandidataen, der ein Drittel der Stimmen hat, zu wählen, glaubt aber keiner so recht. Man wird sehen. Der Generalstreik, der am Mittwoch das Land lahmlegte, ist aber erstmal wieder aufgehoben, nun richten sich alle Erwartungen auf den nächsten Dienstag. Irgendwie macht es mich schon misstrauisch, dass die nun angeblich geläuterten Republikaner nun nicht einfach gleich eine neueWahl ansetzen, sondern die volle Zeit als Noch-Regierung aussitzen. Kann doch auch nicht der Riesenspaß sein, oder? Am Samstag geht es auf jeden Fall für uns zurück.
Bis dahin genießen wir Sonne und Freunde in Tbilisi. Sogar unerwartet viele Freunde, denn meine beste ausländische Freundin in Jerewan wurde aus dem Heimaturlaub kommend nach Tbilisi umgeleitet, weil Jerewan ja zu war. Ich stelle fest, dass es wohl auch die Einsamkeit war, die mich dann doch zum Schritt raus aus Jerewan gebracht hat. Die alte armenischen Freunde sind auf den Straßen und haben keine Zeit, jemanden mit Kind, die für die man auch noch übersetzen muss, mitzunehmen und meistens ist es ja für das Kind auch wirklich zu laut. Die ausländischen Freunde waren entweder im Urlaub oder sind eben über Armenien verteilt.

(hm. hier sollten jetzt endlich mal ein paar schöne Tbilisi Fotos kommen. Aber jetzt streikt die Übertragung  Kamera - Computer. Damit beschäftige ich mich morgen.)

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