Kurzer Wochenrückblick in Bildern


Ich hatte überlegt, ob ich den 8. März, den Internationalen Frauentag, wirklich für den üblichen Artikel zur Lage der Frauenrechte im Kaukasus und allgemein nutzen möchte, oder ob ich einfach nur ein paar nette Bilder aus Tbilisi posten sollte. Dann bin ich nach einer weiteren Nachtfahrt zurück nach Yerevan und einer weiteren Autofahrt in die Berge einfach mit dem Reisekind eingeschlafen bin. Also heute weder das eine noch das andere so richtig, sondern einfach ein paar Bilder der letzten Woche.
Beginnen wir trotzdem mit dem Frauentag, der in Armenien sogar offizieller Feiertag ist. Auch hier haben die Frauen andere Probleme als Blumen, aber im Gegensatz zu den europäischen Frauen, die schreien "Wir wollen Rechte, keine Blumen!" bekommen sie wenigstens sehr viele Blumen. (Ehrlich, ich kenne nur Männer aus dem ehemaligem Ostblock, die an Blumen denken.) Schade, denn ich finde es immer noch den besseren Feiertag als Muttertag, der ja doch eine Menge Frauen ausschließt und die restlichen doch wieder vor allem auf die Art- (bzw. Nation-)Erhaltung reduziert.

Sonst ist der Blumenstand an der Ecke nicht so umlagert. (Im Vordergrund: Hurra! Mein Lieblingscafé, das nur
Tische draußen hat, ist wieder offen! Bisschen kalt noch, aber das wird.)

Wirklich jeder Mann trägt am 8. März Blumen
nach hause.



Allmählich habe ich vermutlich alle Tbilisi-Tourismus-Fotos gepostet, die man machen kann,
aber egal. Friedensbrücke mit Kirche ist immer wieder ein nettes Motiv.

"Stadt der Balkone" nennt man Tbilisi und auch wenn kritisiert wird, dass das
gar keine mittelalterliche Eugenschaft und schon gar keine mittealalterliche Bezeichung ist,
sondern eine Erfindung der sowjetischen Tourismusindustrie, sind die Balkone schön.
 


Noch mal Balkon und erster blühender Baum.


Bis ich es in Tbilisi mal wieder in eine Bar schaffe, z.B. in die mit dem bunten Klavier,
wird wohl noch einige Zeit vergehen. 

Das verlängerte Wochenende (Frauentag und Brückentag) verbringen wir im Schnee
in den Bergen - dazu aber noch mal extra, denn das Bild ist wirklich nicht fair gegenüber dem
wunderschönen Kurort Jermuk.



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