Durch die Stadt

So wird das nichts. Wenn ich warte, bis ich endlich meine Kisten inklusive Kinderwagen und meiner kleinen Kamera hier habe, ist der Blog eingeschlafen, kaum dass ich ihn wieder aufgeweckt habe. Da ich jetzt jeden Tag ohne Kind im Tuch das Haus verlasse, um zum Russischunterricht zu gehen, dokumentiere ich jetzt einfach mal den Weg durch die Stadt. Mit dem Smartphone, das nie als Kamera gedacht war. Und bei so hellem Sonnenschein, dass ich meistens nicht auf dem Display gesehen habe, was ich eigentlich fotografieren wollte. Egal. Wird alles besser. Irgendwann. (Und dann haben vermutlich die lang angekündigten Herbstregen eingesetzt und ich will gar nicht mehr so lange stehen bleiben, dass ich fotografieren könnte.)


Hier kommen also die armenischen Kreuzsteine,
die Chatschkar, her. Oder zumindest ein Teil davon.

Manchmal, ganz manchmal, sieht Yerevan doch noch aus
wie eine typische russische Kolonialstadt im Südkaukasus.

Meistens aber eben doch herrlich sowjetisch wie hier am
Platz der Republik mit dem Nationalmuseum.

Trinkwasserbrunnen gehören zum Straßenbild. Die meisten sind kleiner
als der hier, aber beliebt sind sie alle.
In meinen Reisenotizen von 1999 habe ich einen Absatz gefunden,
dass auf dem damals noch völlig heruntergekommenen Flohmarkt bei
uns um die Ecke, wo vor allem Hausrat und Bücher verkauft wurden, auch
einige wunderschöne Teppiche zu finden waren. Entweder die Teppiche haben sich verändert
oder mein Geschmack. Der Flohmarkt ganz sicher (mehr dazu irgendwann).
 

Ein noch etwas verwilderter Park mit See, Kunst und bunten Booten.

Ich dachte ja schon, die Zeiten, wo deutsche Autos mit den seltsamsten
Aufschriften in den Kaukasus kommen, wären vorbei, aber ein paar
Exemplare, die große Fragezeichen hervorrufen, gibt es dann doch noch.





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