Was kann schon schief gehen?

Was macht man, wenn die erste Reise mit dem Reisebaby bisher weitgehend unkompliziert verlaufen ist? Ok, da war die unendlich lange Treppe am Hauptbahnhof Tbilisi, die ich mit dem Wagen und dem Kind im Tuch nie runtergekommen wäre, wenn nicht die Security gewesen wäre. Die Tatsache, dass Fremde das Kind ständig anfassen und das Kind zwischen Fremdeln und Flirten schwankt. Der leichte Durchfall und ein gewisses Problem Babybrei aufzutreiben. Das Blatt eines unbekannten Busches, das im Mund landete (während ich das Kind ins Tuch band - Himmel, wie konnte das geschehen?!). Ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Oma als moralische und praktische Unterstützung dabei war. 
Sonst aber lief alles glatt. Also habe ich beschlossen, das Schicksal herauszufordern und nach Jerewan zu fahren. Mit dem Nachtzug. Zehneinhalb Stunden. Hin und zurück. An den ungraden Tagen gehen die Züge von Tbilisi nach Jerewan, an den graden zurück. Also morgen hin und am Sonntag zurück. Mit der Erschwernis, dass ich das Rückticket erst in Jerewan lösen kann. 
Ja, es gibt einen guten Grund für den Wahnsinn. Hoffentlich ist die Arbeitsmöglichkeit das wert.
Bis Montag dann. Der Computer bleibt aus Gewichtsgründen in Tbilisi.

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