Fly to Baku...

…oder auch nicht. Schon seit vor Weihnachten will ich noch ein paar mehr Bilder aus der Ausstellung „Fly to Baku“ in Berlin (und Rom und London und Moskau und wo auch immer die aserbaidschanische Regierung und ihr unendliches Geld sie hinbringen werden)  in den Blog stellen, aber es fehlte im deutschen Alltag immer die Energie. Dabei waren schöne Werke dabei, die mein Heimweh nach der Stadt am Kaspischen Meer geweckt haben. Nur schade, dass das Land am Kaspischen Meer mich offensichtlich nicht wollte. Nachdem die Visabestimmungen mal wieder verschärft wurden (wegen der Demonstrationen? Wegen Personalwechsel in der Botschaft? – keine Ahnung) sitze ich jetzt auf der anderen Seite der Grenze, in Jerewan. Die haben gerade die Visa für EU-Bürger abgeschafft.
Nun also Berge statt Meer, sowjetische Stadtplanung statt Jugendstil, verrauchtes Internetcafe statt Internetzugang vom eigenen Schreibtisch aus. Ich versuche trotzdem wieder regelmäßig von mir hören zu lassen.
Von meinem aserbaidschanischen Lieblingskuenstler Rashad Alakbarov, der viel mit Licht und Schatten arbeitet.
Hier der Blick ueber die Bucht von Baku durch ein Mobile von durchsichtigen, bunten Plastikscheiben.

Baku Jugendstil vom Winde verweht. (Leider habe ich den Namen des Kuenstlers jetzt nicht dabei, ich trage ihn nach.)

Baku Bulvar

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