In Öl

Wieder ist der 10. Dezember, wieder werden die Nobelpreise vergeben, wieder wird auch spekuliert, was wohl mit den doch recht ansehnlichen Preisgeldern passiert (dieses Jahr besonders spannend: Was macht eigentlich die Friedensnobelpreisträgerin mit ihrem Preis, der knapp unter dem siebenstelligen Bereich liegen soll?) Auch ich folge einer selbstgegründeten Tradition und erinnere heute mal wieder an die Grundlage dieses unglaublichen Vermögens: Das Bakuer Erdöl. Diesmal mit einem Film, den ich neulich in der Ausstellung "Fly to Baku", die in Berlin zu sehen war, gesehen habe. Orkhan Huseynovs "Oil Drinking" (2011) zeigte das Versinken Aserbaidschans und aserbaidschanischer Kultur im Öl auf subtile und witzige Art.Na dann, Prost!




Natürlich hätte ich gerne auch die Arbeiten der Fotografin Rena Effendi wiedergesehen, die so eindrücklich die Veränderungen entlang der Baku-Tbilisi-Ceyhan-Pipeline und auf der Halbinsel Abscheron in den letzten Jahren und Jahrzehnten dokumentiert hat. Aber ihre Arbeiten sind für die Heydar-Aliyev-Stiftung wohl doch zu düster. Deshalb (ich glaube zum ersten Mal in der Geschichte dieses Blogs) ein Link zu ihren Arbeiten. http://corporate.gettyimages.com/marketing/grants_editorial/effendi.asp# (zu dem Pipeline Projekt) und http://www.instituteartist.com/#feature-Liquid-Land-Rena-Effendi (zum Abscheron Projekt. Wer bessere hat, immer her damit!

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