Tagesausflug


Kurz zusammengefasst: Tagesausflüge von Yerevan nach Tbilisi sind eine ganz, ganz schlechte Idee. Aufbruch war um acht, kurz vor Mitternacht lag ich mit dem Gefühl. immer noch zu fahren, im Bett. Dazwischen nicht mal eine nette Stadttour mit gutem georgischen Essen und ein paar netten Bekannten, sondern ein eher frustrierendes Meting mit vorher gegangenem schlechten Essen und sehr viel überflüssig im Tbilisier Stadtverkehr verbrachtem Rumkurven, weil sich der Fahrer nicht auskannte. Und das GPS auch nicht. Immerhin war das Treffen mit den aserbaidschanischen Kollegen wie immer nett. Mit den Gebern - nunja.
Trotzdem: Der Weg kann ja auch das Ziel sein und die Fahrt Yerevan - Tbilisi hat schon ein paar interessante Punkte zu bieten. Hier als ein paar Bilder, zum Teil aus dem Autofenster.

Der See (oder Fluß?) im Tal muss schon Aserbaidschan sein. Die Grenze verläuft hier
fast pararlell zur Straße und Schießereien von beiden Seiten sind hier fast an der Tagesordnung.
(Übrigens, wenn alles gut geht auch unsere Projektregion)

Tankstelle im armenischen Nirgendwo. Es gibt sogar noh die Sorte, an die ich mich von 1999 erinnere,
wo das Benzin über einen Trichter aus einem Eimer in den Tank gefüllt wird.

Für einen fast nur von Autofahrern genutzten kleinen Laden finde ich das Angebot
doch etwas zu alkohollastig.

Kurz vor der Grenze.

Interessante Deko in einem Tbilisier Großstadt Restaurant.
Die kaukasischen Kollegen fanden es barbarisch und schockierend und sehr kaukasisch- uneuropäisch.
Irgendwann will ich mit denen mal in einen deutschen Landgasthof.

Die Seiten von Tbilisi, die man nicht so häufig zu sehen bekommt. 


Noch lange nicht zuhause, aber schon mal Yerevan in georgisch, armenisch, russisch und englisch
kurz vor der Grenze auf georgischer Seite, in Sadakhlo, wo der vorbeifahrende Armenier bei dem
Aserbaidschaner seines Vertrauens (in der Gegend leben eigentlich nur Aserbaidschaner), einkauft,
was türkiche Händler ein paar Meter weiter dann sowieso über die Grenze nach Armenien bringen.

Waschmittel und Windeln beispielsweise. Und ich Idiot habe beides am Abend vorher noch besorgt, weil ich
Sadakhlo bisher nur mit Zitrusfrüchten in Verbindung gebracht habe. Die gab es dafür diesmal nicht.
Schade.
Was fehlt: Bilder von Dilijan und dem Sevansee - beide Male war es zu nebelig und zu dunkel um Bilder. Bilder aus dem Stau in Tbilisi, da war ich zu genervt. Und von den Absperranlagen rund um die Baku-Tbilisi-Ceyhan-Pipeline, die auch gleich hinter der Grenze auf georgischer Seite verläuft.  Da war das Auto zu schnell und aussteigen wäre wohl auch nicht erlaubt gewesen.

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